Holzi, Holzi, Holz auf dem Luciehof
Manchmal sind es genau diese Tage, an denen man abends müde ins Bett fällt und weiß: Heute haben wir richtig etwas geschafft. So war es beim Holzmachen auf dem Luciehof.
Alles beginnt mit einer guten Organisation. Unsere Begeisterung war groß, als Thomas über Gerhardt das Holz organisieren konnte. Und nicht irgendein Holz: Mehrere mächtige Baumstämme mit rund 80 cm Durchmesser waren es. Aber das wussten wir erst später als der LKW mit Kran auf den Hof rollte und die schweren Stämme direkt vor Ort abgeladen wurden. Nun war klar: Das wird keine kleine Aktion.
Anfang Oktober ging es los. Thomas war schon einige Tage früher auf dem Hof. Mit Kettensäge und Schlagkeilen begann er, die riesigen Stämme in handlichere Stücke zu zerlegen. Schon da wurde deutlich: Hier braucht es Kraft, Ausdauer – und Technik.
Denn ohne schweres Gerät läuft beim Holzmachen in dieser Größenordnung nichts:
- Kran
- Kettenzüge
- 16-Tonnen-Holzspalter
- Traktor
Über Tage hinweg kreischten die Sägen, bollerte der Holzspalter und tuckerten die Traktoren über den Hof. Wer vorbeikam, wusste sofort: Hier wird gearbeitet!
Was diese Tage besonders gemacht hat, war nicht nur die Arbeit selbst – sondern die Menschen. Familienmitglieder, Freunde und sogar die Kids packten mit an. Stück für Stück wurde gesägt, gespalten, getragen und gestapelt. Es war anstrengend. Es war laut. Es war schweißtreibend.
Am Ende standen schätzungsweise 7 Raummeter Holz gesägt, gespalten und ordentlich in einem großen Holzlager aufgestapelt. Ein beeindruckender Anblick.
Jetzt heißt es Geduld haben: Das Holz muss ablagern und trocknen. Später wird es noch auf Ofenmaß gekürzt, damit es im Holzofen seine wohlige Wärme spenden kann.
Neben dem Holzlager bleibt vor allem dieses Gefühl: Wir haben gemeinsam etwas Großes bewegt. Man spürt in Armen und Rücken, was man geschafft hat. Und man sieht es – Meter für Meter – im Holzstapel.
Am Ende waren wir glücklich, müde und richtig froh über das, was wir zusammen erreicht haben.